Thymusfunktion / Thymusreserve (CD31)

Die Thymus-Hormondrüse

Die Thymusdrüse befindet sich in der Mitte der Brust, genau hinter dem oberen Teil des Brustbeins. Die Griechen waren der Ansicht, dass das Thymusorgan für die seelische Ausbildung des heranreifenden Menschen als „Sitz der Seele“ eine Bedeutung habe. Die Thymusdrüse ist eine endokrine Drüse, die Hormone in den Blutkreislauf ausschüttet und in andere Körperteile transportiert. Sie produziert bis ins hohe Lebensalter Hormone, bildet T-Zellen aus und exportiert diese.

Bei jedem Menschen  kommt es im Laufe des Lebens zur Rückbildung des Thymus, der nach und nach durch funktionsloses Fettgewebe ersetzt wird. Jede weitere Schrumpfung ist Folge von Stress und anderen Faktoren, die weiter unten genannt werden. Dadurch nimmt die Thymusreserve, d.h. der Nachschub von neuen, jungfräulichen T-Lymphozyten mit zunehmendem Alter ab.

Hauptfunktionen der Thymusdrüse

  • Der Thymus (Bries) ist die Ausbildungsstätte der T-Zellen
  • Sie werden als naive T-Zellen entlassen und werden nach Bedarf zu T4-Helferzellen, T8-CTL/Suppressorzellen, T-Gedächtniszellen, Regulatorischen Zellen (Treg), Natürliche Killerzellen (NK)
  • Der Thymus bildet die Hormone Thymosin und Thymusfaktor (Thymopoetin), die die Reifung der Immunzellen in Lymphknoten steuern
  • Die Thymusdrüse beeinflusst die Stärke der Muskelkontraktion
  • Die Thymusdrüse ist mitverantwortlich für den Lymphstrom im Körper. Das Lymphsystem nimmt Fremdstoffe, Zellgifte und Abfallstoffe auf und bringt sie in die Blutbahn, damit sie ausgeschieden werden können
  • Der Thymus kontrolliert den Energiestrom im Körper und reguliert ständig unsere Lebensenergie im Meridiansystem

Laborbefund Zellulärer Immunstatus mit Thymusreserve


IMD Labor, Berlin

CD31 – Thymusreserve

CD31 ist ein Glycoprotein, welches naive T-Zellen auf der Oberfläche tragen, die erst kürzlich den Thymus verlassen haben. Je höher dieser Anteil an den gesamt-naiven T-Zellen ist, desto größer ist die Thymusreserve, d.h. dessen Fähigkeit neue naive T-Lymphozyten zu bilden.

Ein verminderter Nachschub kommt häufig zum Tragen durch Infektionen oder immunsuppressive Chemo- oder Strahlentherapie, wobei ein verstärkter „Verbrauch“ stattfindet. Dadurch kann es dann zu persistierenden, d.h. fortschreitenden Lymphozytopenien (verminderte Lymphozyten) kommen.

Laborbefund CD31 Thymusreserve


Praxisbefund NHP W.P. Bales

Negative Einflüsse auf den Thymus

  • Mineral-, Spurenelemente-, Vitaminmangel
  • psychosozialer Dysstress
  • neuroendokrine Störungen
  • physische Überforderung
  • Umweltgifte
  • Genussgifte, Drogen
  • Hunger, Unterernährung
  • ionisierende Strahlen
  • zehrende Krankheiten (Krebs)
  • Medikamente (Zytostatika, Kortikoide)
  • chirurgische Eingriffe
  • Intensivmedizin

Indikationen für die Bestimmung der CD31-naiven T-Zellen

  • Abklärung stagnierender zu niedriger CD4-Helferzellen oder fortschreitender Abnahme der CD4-Helferzellen (persistierende Lymphozytopenie) mit der Frage, ob es sich um eine verminderte Neubildung oder einen erhöhten „Verbrauch“ handelt z.B. bei Immunschwäche, HIV, Krebs, viralen, bakteriellen oder mykotischen Infektionen, chron. Krankheiten …
  • Untersuchung vor immunologisch belastenden Therapien (Operationen, Chemo- und Strahlentherapie)
  • Zur Abschätzung der Regenerationsfähigkeit und evtl. Planung von Immuntherapien
  • Komplementärer Marker im Rahmen der Immunfunktionsdiagnostik, vor allem bei chronischen Infektionen oder Immunfunktionsstörungen

 Seit Tausenden von Jahren weiß man,
d
ass die Thymusdrüse der Sitz der Lebensenergie,
d
er Sitz des thymos ist.
E
ine gesunde, aktive Thymusdrüse
bedeutet gute Gesundheit.
J. Diamond

 Der Thymus ist das erste Organ, das von Stress beeinflusst wird

  • Der Thymus kann als Bindeglied zwischen dem Geist und dem Körper angesehen werden
  • Die Thymusdrüse ist das erste Organ, das von geistig-psychischen Faktoren und Stress beeinflusst wird
  • Der Thymus reagiert auf Stress, Emotionen, Körperhaltung, Nahrung, physische Umgebung, soziales Milieu

Schwächende Emotionen                                   

  • Hass
  • Neid
  • Misstrauen
  • Angst

Stärkende Emotionen

  • Liebe
  • Vertrauen
  • Mut
  • Dankbarkeit

Schwächende Faktoren   

  • Körperlicher/Psychischer Stress               
  • Schlechte Körperhaltung
  • Rockmusik
  • Sonnenbrille
  • Erdstrahlen
  • Elektrosmog
  • Armbanduhren mit Quarz
  • Ungesunde Ernährung
  • Negative Gedanken

Stärkende Faktoren

  • Klopfen des Thymus
  • Hören belebender Musik
  • Betrachten schöner Landschaftsgemälde
  • Lächeln/Lachen
  • Lauschen von Naturgeräuschen
  • Anlegen der Zunge an den zentrierenden Punkt
  • Stolz denken und gehen
  • Positive Gedanken
  • Singen
  • Singen spezieller Mantren
  • Meditation

Wann immer ein Ungleichgewicht
in der Funktion der beiden Gehirnhälften auftritt,
wird die Aktivität des Thymus beeinträchtigt.
Wenn der Thymus stimuliert wird,
werden auch die Gehirnhälften in Balance gebracht.
J. Diamond

Therapie mit Thymuspeptiden

  • Beseitigung thymusabhängiger, T-zellulärer Immundefekte, Immunbalancierung
  • Chronische Krankheiten: Rheumatischer Formenkreis, Autoaggressionskrankheiten, chronisch rezidivierende Infekte, Krebs
  • Psycho-neuro-endokrine und andere Stoffwechselwirkungen
  • Regeneration, Revitalisierung, Geriatrie

Weitere Optionen zur Thymus-Unterstützung

  • Meiden schwächender Emotionen und Faktoren
  • Anwendung von stärkenden Emotionen und Faktoren
  • Orthomolekulare Therapie
  • Thymus-Homöopathika
  • Immuntherapeutika n. Sanum-Enderlein-Therapie
  • Horvi-Enzymtherapie
  • Spezielle Nahrungsergänzungsmittel
  • Phytotherapeutika
  • Homöopathika

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