Fettsäuren für optimale Gesundheit

Vielzahl an Fettsäuren in unserem Körper

In unserm Körper haben wir ca. 30 verschiedene Fettsäuren, die alle ihre spezifische Funktion ausüben. Fettsäuren sind für unsere Gesundheit von unschätzbarem Wert und sollten täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Von den rd. 50 essentiellen, d.h. lebensnotwendigen Nährstoffen, die der Körper braucht, aber nicht selbst herstellen kann, stammen zwei aus Fetten und Ölen. Das sind die Alpha-Linolensäure (Omega 3) und die Linolsäure (Omega 6). Die anderen 48 sind Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Aminosäuren.

Positive Eigenschaften von Fetten

  • sind Bestandteil der Zellmembranen
  • ermöglichen eine konzentrierte Speicherung von Energie
  • regulieren die Körperwärme durch Isolation
  • unterstützen die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen
  • verlängern das Sättigungsgefühl
  • werden für die Bildung von Hormonen benötigt
  • ermöglichen die Aufnahme von Mineralien im Darm
  • werden für die Aufnahme von Calcium im Skelett benötigt [12]

Eigenschaften von Omega-3-Fettsäuren

  • reduzieren die Thrombozytenaggregation
  • erweitern die Gefäße
  • senken Entzündungen
  • reduzieren Schmerzen
  • senken die Zellteilung
  • modulieren das Immunsystem
  • bessern die Hirnfunktion

Indikationen für Omega-3-Fettsäuren

  • Alle chronisch entzündlichen Erkrankungen z.B. Rheuma, Asthma, Neurodermitis, Hashimoto
  • praktisch alle psychischen/psychosomatischen Erkrankungen z.B. Depression,
    Ängste, PTBS, ADHS, Schlafstörungen
  • Neurologische Erkrankungen z.B. Schmerzen, MS, Demenz, Migräne
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen und deren Risikofaktoren z.B. Hypertonie, Hyperlipidämie, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen
  • Prävention von Allergien (beim Kind) und perinataler Depression (bei der Mutter) [17]

Fluidität der Zellmembranen *

Die wesentliche Aufgabe der lebensnotwendigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist die Erhöhung der Fluidität unserer Zellmembranen. Jede einzelne unserer Körperzellen ist von einer Membran umgeben, die das Zellinnere nach außen hin abgrenzt und mit Hilfe dieser Fettsäuren ihre notwendige Beweglichkeit erhält. Insbesondere im Gehirn und den Nervenzellen befinden sich hohe Konzentrationen dieser Fettsäuren.

Es wird unterschieden zwischen gesättigten Fettsäuren, kurz- bis mittelkettigen Fettsäuren und einfach bis mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
* Grad der Beweglichkeit der Phospholipide (Fettsäuren) in den Zellmembranen

Fettzufuhr

Der Fettanteil an der Gesamtnahrungsenergie sollte höchstens 25-30 % betragen. Dies kann mit einer Vollernährung sehr gut erreicht werden, wohingegen die „normale Mischkost“ der Durchschnittsbevölkerung oft über 40 % liegt.

Empfehlung für die 30 %-Marke

  • gesättigte Fettsäuren: unter 10 %
  • einfach ungesättigte Fettsäuren: 10-12 %
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 7-10 %
  • Transfettsäuren: möglichst 0 % [1]

„Seit jeher nutzt der Mensch die einzigartige Kraft der Pflanzenöle aus der Natur. Durch die Energie der Sonne entsteht in Saaten und Früchten ein Lebenselixier, das den Menschen gesund und vital bis ins hohe Alter hält. Etwa 80 Billionen Zellen nehmen jeden Tropfen dieses flüssigen Goldes dankbar auf und „schmieren“ damit den gesamten Stoffwechsel sowie wichtige Körperfunktionen. Zudem tun Öle der Haut und den Haaren gut. Wer übrigens glaubt, Öl macht dick, irrt. Das Gegenteil ist der Fall: Das richtige Öl macht nachweislich schlank!“ [2]
M. Köllner

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fette sind wichtig für:

  • die Aufnahme von Calcium und Magnesium
  • schützen die Omega-3-6-7-9-Fettsäuren
  • umgeben und unterstützen das Herz
  • sind die einzigen Fette in unserem Atmungsapparat und sorgen für eine bessere Atmung
  • stärken unsere Abwehrkräfte

Gesättigte Fettsäuren finden sich vor allem in Butter, Palmfett, Kokosfett und tierischen Fetten (Fleisch, Wurst). Gesättigte Fettsäuren führen im Überangebot zu Übergewicht und erhöhen den Cholesterinspiegel. Häufiger Verzehr erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten, maligne Entartungen, Diabetes mellitus und Gallensteine.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Die wichtigsten einfach ungesättigten Fettsäuren sind:

  • Ölsäure                = Omega 9
  • Nervonsäure        = Omega 9
  • Palmitoleinsäure  = Omega 7

Ölsäure 

Die Ölsäure ist eine nicht essentielle Fettsäure und wird entweder über die Nahrung zugeführt oder aus der Stearinsäure (gesättigte Fettsäure) vom Körper selbst gebildet. Einfach ungesättigte Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf den Fettstoffwechsel. Sie reduzieren den LDL-Cholesterinspiegel und das Risiko für Oxidation (Lipidoxidation) und stabilisieren das HDL-Cholesterin. Sie wirken sich im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren günstig auf die Flexibilität der Zellmembranen aus.

Die größten Mengen an Ölsäure sind enthalten in Olivenöl (über 70 %), Erdnussöl (bis 70 %) und Avocadoöl (bis 50 %).

Nervonsäure

Nervonsäure (Tetracosensäure) kommt im menschlichen Körper vor allem in Geweben des zentralen Nervensystems vor und ist sowohl in Fischölen als auch in einigen Pflanzenölen enthalten. Sie ist wie alle Omega-9-Fettsäuren nicht essentiell und kann vom menschlichen Körper bei Bedarf selbst gebildet werden. Dennoch haben viele Menschen einen Mangel an Nervonsäure, nach meiner Beobachtung vor allem ältere Menschen über 60, auch bei gesunder Ernährung.

Wirkungen der Nervonsäure

  • wichtig für Wachstum und Aufrechterhaltunig der Leistungsfähigkeit des Gehirns
  • verbessert die Aktivität der Hirnnerven
  • beugt neuronaler Degeneration vor
  • wichtig bei der Übertragung und Verarbeitung der Neuronen-Zellmembrane
  • bedeutsam als Bauelement der Myelinscheide der Nervenzellen wie z.B. bei der Erkrankung der Multiplen Sklerose (MS), anderen Nervenerkrankungen z.B. Schlaganfall, Querschnittslähmung (Paraplegie), Karpaltunnelsyndrom, Amytrophe Lateralsklerose (ALS), Faszialisparese, Polyneuropathie, Phresenicusparese, Alzheimer, Parkinson…
  • fördert Entwicklung des Nervensystems
  • beeinflusst Gedächtnisleistung positiv
  • unterstützt Neubildung und Regeneration der Nervenzellen
  • kann Reaktionszeit verkürzen
  • kann Müdigkeit abbauen
  • kann Blutfette senken
  • unterstützt Entwicklung des Nervensystems schon vor der Geburt und bei Kleinkindern
  • hilft bei Entwicklungsverzögerungen von Kleinkindern
  • wichtig bei AD(H)S, Autismus

Bei Defiziten sollte unbedingt Nervonsäure als Nahrungsergänzung eingenommen werden. Leider gibt es nur einen einzigen Anbieter für Nervonsäure.

Den höchsten bekannten Anteil an Nervonsäure enthält das Samenöl des seltenen Baums Malania oleifera (China). Einen hohen Anteil besitzt auch das Lunariaöl aus den Samen des Einjährigen Silberblattes. In Nahrungsmitteln sind hohe Anteile an Nervonsäure enthalten in Rapsöl, gelbem und braunem Senfkorn, tierischen Ölen und Lebertran. Geringe Mengen sind auch enthalten in Edelkastanien, Paranüssen, Walnüssen, scharfem Senf, Makrelen, See- und Meeresforellen.

Palmitoleinsäure 

Die noch wenig bekannte Palmitoleinsäure hat eine entzündungshemmende und regenerierende Wirkung auf Schleimhäute in Rachen, Speiseröhre, Magen-Darm, Immunsystem, Augen, Haut, Haaren und Gehirn. Es kleidet die Schleimhäute mit einem schützenden Film aus und schützt so vor Säureattacken und Reizungen.

Spezielle Wirkungen

  • Reduziert Entzündungen im Darm
  • Fördert über die Phospholipide die Regenerierung der Zellmembran
  • Wirkt antientzündlich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, metabolischen Erkrankungen (Diabetes Typ 2), Alzheimer, Multiple Sklerose, Psoriasis, rheumathoide Arthritis
  • Unterstützt das Immunsystem, vor allem bei Abwehrschwäche
  • Optimiert den Fettstoffwechsel und schützt damit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Normalisiert LDL-Cholesterin, was besonders wichtig ist zur Reparatur der Endothelzellen (im Inneren der Blutgefäße) bei Arteriosklerose, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Verengung der Halsschlagader
  • Erhöht den HDL-Cholesterinspiegel, das Arterien von LDL befreit
  • Normalisiert die Triglyzeride, die zu Herzerkrankungen und Leberverfettung führen können
  • Optimiert den Glucose- und Insulin-Stoffwechsel, was wichtig ist zur Vermeidung oder Besserung von Diabetes
  • Hat eine positive Wirkung auf Appetitkontrolle und Sättigung

Die Palmitoleinsäure steckt vor allem in Macadamianussöl (ca. 25 %) und in sehr hoher Konzentration von 22-40 % in Sanddornöl. Sanddorn-Fruchtfleischöl enthält etwa 30 % Palmitoleinsäure, 35 % Palmitinsäure und 25 % Ölsäure. Außerdem ist Palmitoleinsäure en in Dorschleberöl enthalten. Es gibt derzeit nur ein einziges Fischöl-Präparat, dass auch Palmitoleinsäure in ausreichender Menge enthält.

Bei fleischloser Kost ist eine höhere Zufuhr der Palmitoleinsäure notwendig als bei Menschen mit durchschnittlichem Fleischverzehr.

Eine kohlehydratreiche Ernährung lässt die Werte im Blut in den schädlichen Bereich ansteigen. Hohe Werte der Palmitoleinsäure im Blut stehen in Verbindung mit Adipositas, einem höheren Risiko für Entzündungen im Körper, Insulinresistenz, verminderter Glucose-Toleranz, metabolischem Syndrom, Typ 2 Diabetes, Herzkrankheiten und Prostatakrebs. [11]

Transfettsäuren 

Transfette sind ungesättigte Fettsäuren, chemisch veränderte entartete Fette, die bei der industriellen Härtung von pflanzlichen Ölen sowie durch Erhitzen von Ölen anfallen. Der große Nachteil ist, dass Transfette sich im Körper anreichern und nicht verstoffwechselt werden können. Sie werden daher auch als Killerfette bezeichnet. Je mehr Transfette Sie essen, desto höher ist Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und das besorgniserregende ist, dass nur zwei Prozent mehr Transfette pro Tag in der Ernährung nach 14 Jahren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 93 Prozent erhöhen.

Allerdings enthalten auch Fette von Wiederkäuern Transfette (Schafs-, Ziegen- und Kuhmilch-Käse), die jedoch nicht schädlich sind wie die industriell hergestellten Transfette.

Der Transfett-Gehalt ist besonders hoch
in Pommes Frites und Fertigsoßen,
gefolgt von Keksen,
Croissants, Toastbroten, Müsliriegel,
Margarine und Kartoffelchips.

Transfettsäuren in Lebensmitteln

0 %         Pflanzliche Fette (sofern nicht gehärtet oder erhitzt)
0 %         Reform-, Diätmargarine
3-6 %      Milchprodukte und Fleisch von Wiederkäuern
bis 10 %  Instantsuppen, Fertigsaucen
…………..Backwaren (z.B. Kekse/Hörnchen (Croissant), Blätterteig
bis 20 %  Margarine
bis 30 %  Frittierfett (mehrfach benutzt)
bis 30 %  Backfett (teilgehärtet) [19]

Wirkungen von Transfettsäuren

  • reichern sich im Fettgewebe, auch im Gehirn an
  • erhöhen Lipoprotein A, ein Risikofaktor für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall
  • verschlechtern das Verhältnis von LDL- zu HDL-Cholesterin
  • Triglyzeride steigen an (besonders schädliche Blutfette)
  • Behindern Umbau von Omega-3-Fettsäuren zu wichtigen Gewebehormonen
  • Mindern die Entgiftungsfunktion
  • Fördern Entzündungen

Gesundheitsstörungen durch Transfette

  • Arteriosklerose
  • Geburtsfehler
  • Knochen- und Sehnenprobleme
  • Krebs
  • Diabetes
  • Verdauungsstörungen
  • Störungen des Immunsystems
  • erhöhen Cholesterinwerte
  • Lernbehinderungen
  • Leberprobleme
  • niedriges Geburtsgewicht
  • Fettleibigkeit
  • Wachstumsstörungen
  • sexuelle Funktionsstörungen
  • Hautveränderungen
  • Unfruchtbarkeit
  • Sehschwäche [9]

Mittelkettige Fettsäuren (MCFAs) 

Kurz- und mittelkettige Fettsäuren werden nach Aufnahme in der Zelle unter ATP-Verbrauch aktiviert. Im Gegensatz zu anderen Fettsäuren können sie ohne den Transport durch L-Carnitin direkt in die Mitochondrien transportiert werden und stehen dann über den Citratzyklus zur direkten Energiegewinnung zur Verfügung.

Kokosöl enthält die höchste Konzentration von MCFAs mit einem hohen Anteil der wertvollen Laurinsäure. Kokosmus enthält etwas weniger Fett, dafür aber mehr Aminosäuren, Mineralstoffe und andere wertvolle Inhaltsstoffe der Kokosnuss.

Das größte Nahrungsdefizit,
von dem westliche Länder heute betroffen sind,
ist die mangelhafte Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren.
Prof. Dr. R. Beliveau
kanadischer Biochemiker und Krebsforscher

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren – Omega-6 & Omega-3

Mehrfach ungesättigte alpha-Linolensäure (ALA) sind in Hanf-, Raps- und Leinöl enthalten. Gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren können im Körper hergestellt werden, mehrfach ungesättigte Fettsäuren müssen komplett über die Nahrung zugeführt werden.

Omega-6-Fettsäuren

Die wichtigsten Omega-6-Fettsäuren sind:

  • Linolsäure (LA)
  • Gamma-Linolensäure (GLA)
  • Dihomo-gamma-Linolensäure
  • Arachidonsäure (AA)

Omega-6-Fettsäuren können Entzündungen fördern

Linolsäure 

Die Linolsäure ist die wichtigste ungesättigte Fettsäure und essenziell, d.h. lebenswichtig. Sie ist die Vorstufe von wichtigen Gewebshormonen wie den Prostaglandinen. Die Umwandlung der Linolsäure erfolgt über die Zwischenstufe Gamma-Linolensäure und Dihomogamma-Linolensäure zu den „guten“ Gewebshormonen mit entzündungshemmender Wirkung.

Arachidonsäure (AA) 

Der zweite Syntheseweg erfolgt über die Bildung der vierfach ungesättigten Arachidonsäure. Auch diese hat wichtige Aufgaben in unserem Organismus zu erfüllen. So ist die Arachidonsäure wichtiger Bestandteil unseren Zellmembranen. Bei Verletzungen oder Infektionen wird sie aus den Membranen freigesetzt und bildet dann die sogenannten „schlechten“ Gewebshormone. In solchen „Alarmsituationen“ sind diese aber lebensnotwendig, da sie u.a. Entzündungen und Schmerzen fördern, damit sich der Körper mit dem „Feind“ aktiv auseinandersetzen kann. Solche entzündlichen Prozesse finden ständig in unserem Körper statt und haben wichtige Schutzfunktionen im Immunsystem. Wenn die Gefahr beseitigt ist, kommen wieder die „guten“ Prostaglandine zum Zuge.

Zuviel Arachidonsäure durch tierische Nahrung

Forschungsergebnisse zeigen, dass ein Zuviel an Arachidonsäure auf tierische Produkte zurück geht, wobei Schweineschmalz der Spitzenreiter ist. Wird der Körper mit Arachidonsäure aus tierischen Produkten überlastet, kann er entzündliche Prozesse wie Rheuma, allergische, immunologische oder arteriosklerotische Prozesse nicht mehr kontrollieren.

Zwei Arten von Arachidonsäure

In unserem Körper sind quasi zwei Arten von Arachidonsäure; die eine bildet der Körper selbst, die andere wird über Fleisch, Wurst … aufgenommen. Die vom Körper selbst gebildete Arachidonsäure hat keinen Einfluss auf das Entzündungsgeschehen. Der Körper entscheidet jedes Mal genau wieviel er davon herstellen soll. Bei der über die Nahrung aufgenommenen Arachidonsäure hat der Körper keine Regulationsmechanismen, so dass die Konzentration ungehindert ansteigen kann.

Erhöhte Wahrscheinlichkeit folgender Krankheiten bei hohem Omega-6-Verzehr

  • Kardiovaskuläre Krankheiten wie Herzinfarkt
  • Diabetes Typ 1 und Typ 2
  • metabolisches Syndrom
  • Adipositas
  • Autoimmunkrankheiten
  • Makukladegeneration
  • Arthritis
  • Asthma
  • Morbus Crohn, Reizdarm
  • neurodegenerative Krankheiten
  • Krebs [13]

„Gute“ Gewebshormone = Prostaglandine = gute Eicosanoide

Enthalten in: Linolsäure, Alpha-Linolensäure (ALA) und Eicosapentaensäure (EPA)

  • regulieren die Homonproduktion
  • aktivieren den Fettstoffwechsel
  • reduzieren Entzündungen, Schmerzen, allergische Reaktionen
  • verbessern Wundheilung
  • verbessern Durchblutung der Organe
  • schwemmen Ödeme aus
  • senken die Thrombozytenaggregation
  • aktivieren die Mikrozirkulation der Arterien
  • erweitern die Gefäße
  • regulieren den Blutdruck
  • vermindern das Infarktrisiko
  • regulieren den Insulinspiegel
  • aktivieren die Gehirnfunktion
  • wirken seelisch aufhellend
  • reduzieren die Zellteilung
  • modulieren das Immunsystem
  • verbessern Analysen der Herz-Raten-Variabilität
  • verbessern die Schlafarchitektur
  • verbessern altersbedingte Makuladegeneration,
    auch bei diabetischer Retinopathie [4,10,12]

„Schlechte“ Gewebshormone = schlechte Eicosanoide

Sie werden aus der Arachidonsäure gebildet, deren Vorstufe ebenfalls die Linolsäure ist.
Enthalten in Fleisch, Milch, Butter, Käse.

  • hemmen ausgeglichene Hormonproduktion
  • reduzieren den Fettstoffwechsel
  • fördern Entzündungen, Schmerzen und allergische Reaktionen
  • hemmen die Mikrozirkulation der Arterien
    (was wiederum Verschlusskrankheiten begünstigt)
  • erhöhen den Blutdruck
  • erhöhen das Infarktrisiko
  • erhöhen das Risiko für Typ-2-Diabetes
  • hemmen die Gehirnfunktion
  • fördern depressive Verstimmung [4]

„Bei der Aufnahme von zu viel tierischem Fett und Trans-Fettsäuren werden vermehrt die „schlechten“ Prostaglandine (PG E2) gebildet. Sie sind für viele krankhafte Prozesse verantwortlich wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen, Schmerzen, erhöhter Blutdruck.“ [4] 

Vorkommen der Omega-6-Fettsäuren

Die langkettigen Omega-6-Fettsäuren kommen vor allem in pflanzlichen Ölen vor wie Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl, Weizenkeimöl, Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl, Borretschöl, Sojaöl. Die Arachidonsäure kommt auch in tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch, Milch, Butter und Käse vor. Sie kann auch problemlos aus den kurzkettigen Omega-6-Fettsäuren gebildet werden und konkurriert mit EPA und DHA um den Einbau in Zellmembranen.

Je höher der DHA/EPA-Anteil gegenüber gesättigten,
einfach ungesättigten oder polyungesättigten
Omega-6-Fettsäuren,
wie vor allem AA in der Membran ist,
umso besser sind deren funktionelle Eigenschaften.

Omega-3-Fettsäuren EPA & DHA

Die wichtigsten Omega-3-Fettsäuren sind:

ALA = Alpha-Linolensäure
EPA = Eicosapentaensäure
DHA = Docosahexaensäure

Omega-3-Fettsäuren haben
entzündungshemmende Eigenschaften

Die medizinisch besonders wichtigen Fettsäuren sind EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Sie dienen nicht der Energiegewinnung sondern ausschließlich dem Aufbau der Lipidmembranen in den Zellen. Gute Quellen für EPA und DHA sind fettreicher Fisch wie Lachs, Hering, Makrele, Sardine, Thunfisch oder Lebertran. Weitere Quellen sind Krill und Mikroalgen. Im Krillöl ist Omega-3 an Phospholipide gebunden und muss nicht über die Leber verstoffwechselt werden. Omega-3 aus Algen ist eine gute Alternative für Veganer.

Eine gute Versorgung mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren ist besonders wichtig für unser Gehirn sowie für eine optimale Funktion von Zellen und Organen. Rund 80 % der Weltbevölkerung leiden heute unter einem Mangel an Omega-3-Fetten, wobei Omega-6-Fette oft zu viel konsumiert werden. In der Steinzeit betrug das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren 1:1. Heute liegt das Verhältnis  häufig bei 1:20-25. Um sich ausgewogen und gesund zu ernähren wird meist ein Verhältnis von 4:1 bis 2:1 empfohlen.

Mit Omega-3-Fetten lässt sich das Risiko
an einem Herzinfarkt zu sterben,
laut dem American Journal of Clinical Nutrition
um ca. 43 Prozent reduzieren.
Kombiniert man jedoch Vitamin E mit Omega-3-Fettsäuren
sinkt die Herzinfarktrate sogar um beachtliche 64 Prozent.
[5] 

Alpha-Linolensäure (ALA)

Was häufig von Autoren nicht erwähnt oder unzureichend beschrieben wird, ist der Umstand, dass ALA im Körper in EPA und DHA umgewandelt werden muss. Dieser Prozess findet lediglich sehr begrenzt mit einer Rate von 5 -10 % zu EPA und 2-5 % zu DHA statt und ist vor allem von der Höhe des Konsums an Omega-6-Fettsäuren abhängig. Andere Quellen sprechen von einer durchschnittlichen Umwandlungsrate von ALA zu EPA von unter 5 % und zu DHA von unter 1 %. Insofern sind vielfach zu lesende Empfehlungen von 1 Esslöffel Lein- oder Hanföl oder 5 Walnüssen zur Deckung des täglichen Omega-3-Bedarfs irreführend und höchst bedenklich. [6, 7]

In Lein-, Walnuss- und Rapsöl ist die Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure in nennenswerten Mengen enthalten. Diese aber kann unser Körper nur in sehr geringem Maß zu EPA (unter 5 %) und DHA (ca. 0,5 %) umwandeln, weshalb diese Öle als alleinige Omega-3-Quelle praktisch ungeeignet sind. [16]

Bei hoher Zufuhr von Omega-6-Fettsäuren beispielsweise aus Distelöl oder Sonnenblumenöl kann die Umwandlung (Konversion) um 40-50 % und bei Frauen unter Hormonersatztherapie um weitere 42 % abnehmen. [18]

Hinzu kommt, dass der Körper zur Umwandlung von ALA in EPA und DHA vor allem Eisen benötigt, von dem gerade Vegetarier und Veganer wenig haben. Ihre Eisenreserven werden also zusätzlich verringert.

Faktoren, die die Umwandlung von ALA in EPA/DHA einschränken

  • Erhöhte Zufuhr gesättigter und ungesättigter Fettsäuren, Ölsäure, Linolsäure, Alpha-Linolensäure, Arachidonsäure, EPA, DHA
  • Transfettsäuren (z.B. durch Erhitzen von Ölen)
  • erhöhter Konsum von Zucker und Kohlenhydraten
  • Alkoholkonsum in hohen Dosen über einen längeren Zeitraum,
    chronischer Alkoholkonsum
  • Übermäßiger Nikotinkonsum
  • Koffein
  • UV-Strahlen
  • Adipositas/Übergewicht (BMI >30kg/m2
  • Diabetes, insulinabhängiger
  • Hyperinsulinämie
  • Insulinresistenz
  • Hypercholesterinämie
  • Allergien
  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • Lebererkrankungen
  • Virusinfektionen
  • Prämenstruellem PMS)
  • beningne Mastopathie
  • Migräne
  • Prämenstruellem PMS)
  • KPU/Kryptopyrrolurie – HPU/Hämopyrrolaktamurie = Zink- und Vitamin B6-Mangel
  • Ausschüttung Hormonen wie ACTH, Kortisol, Adrenalin, Glukagon, Prolaktin
  • Fettverdauungsstörung wie Gallensäuremangel, Gallensäureverlustsyndrom (Diarrhoe/Steatorrhoe), Bauchspeicheldrüsenschwäche (Pankreas-Elastase-Mangel)
  • Fettaufnahme außerhalb fetthaltiger Mahlzeiten
  • verschiedene Medikamente wie Cortison, Aspirin, Ibuprofen etc.
  • Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B6, Biotin, Calcium, Magnesium,
    Selen, Vitamin C
  • Geschlecht (Frauen haben bessere Werte als Männer)
  • Hormonersatztherapie
  • Alter
  • Körperliche Inaktivität
  • Genetisch bedingte Synthesestörung [20,21,22]u.a.

Faktoren, die die Umwandlung von ALA in EPA/DHA fördern

  • Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, andere Carotinoide
  • Vitamin  B3 (Niacin), Vitamin B6, Zink, Selen
  • Glutathion, N-Acetyl-Cystein, Taurin, Alpha-Liponsäure, Coenzym Q 10
  • Mariendistel, Curcumin, OPC, Astaxanthin, Rosmarin

Weitere fördernde Substanzen

  • L-Carnitin, Acetyl-L-Carnitin, Lecithin, Cholin, Phospholipide
  • Vitamin D, Lysin, Methionin, Coenzym Q 10/Ubiquinol
  • Anwesenheit gesättigter Fettsäure z.B. im Kokosöl
  • Flavonoide: [64]
    – Apigenin in Sellerie
    – Epigallactechiningallat im Grüntee
    – Luteolin in Orangen, Karotten und Petersilie
    – Quercetin in Zwiebeln und Äpfeln
    – Anthocyane in dunkelblauen und violetten Früchten und Gemüsen
    …z.B. Aroniasaft, Holundersaft, schwarzer Johannisbeersaft

Lebensmittel, die reich an Antoxidantien sind

  • Polyphenole: Grüntee
  • Anthocyane: Rotwein, Trauben, alle rotblauen Früchte und Gemüse
  • Vitamin C, Bioflavonoide: Zitrusfrüchte
  • Lycopin: Tomaten, Wassermelonen
  • alle Karotinoide: Aprikosen, Paprika, gelbrote Früchte und Gemüse
  • Vitamin E: kalt gepresste Öle, Nüsse [23]

Positive Wirkungen von EPA/DHA 

  • senken Entzündungsmarker wie CRP, Interleukin 6, TNF-alpha
  • senken Cholesterin- und Triglyzeridspiegel
  • wirken positiv auf die Thrombozytenaggregation
    (Verklumpung von Blutplättchen)
  • helfen bei der Fettverbrennung
  • vermehren das gute HDL-Cholesterin
  • verringern die Oxidation des schlechten LDL-Cholesterins
  • senken den Blutdruck
  • erweitern die Gefäße
  • halten die Arterien frei von Ablagerungen und verbessern den Blutfluss
  • vermindern Entzündungen
  • lindern Schmerzen
  • verbessern die Gehirnfunktion und das Sehvermögen
  • unterstützen Leber und Nieren
  • verbessern die Funktionen von Zellen und Organen
  • reduzieren Zellteilung
  • reduzieren das Risiko für Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
  • reduzieren das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall
  • vermindern Insulinresistenz
  • mildern Depressionen und Allergien
  • haben positiven Einfluss auf das Immunsystem
  • verbessern Spermabildung und Fruchtbarkeit
  • schützen unsere DNS vor Mutationen
  • verhindern Krebs und helfen Krebs zu heilen
  • verbessern die Leistung der Mitochondrien
  • erhöhen die Länge der Telomere von Leukozyten bei optimalem Status

Spezielle Wirkungen von EPA

  • senken den Homocysteinspiegel (zusammen mit Vitamin B 6, 9, 12)
  • lindern Gelenkschmerzen, rheumatische Schmerzen
  • reduzieren Entzündungen bei Asthma, Multiple Sklerose, Morbus Crohn
  • senken Allergieneigung
  • verbessern die Verformbarkeit der roten Blutkörperchen
  • stabilisieren die Stimmung, insbesondere zusammen mit Vitamin D und Tocotrienolen (Vitamin E)
  • hemmen die Proliferation (Vermehrung) von Krebszellen [10, 11]

Spezielle Wirkungen von DHA

  • bedeutendste Omega-3-Fettsäure
  • wichtigste Fettsäure im Gehirn
  • unterstützt die Gehirnentwicklung
  • regulieren den Blutdruck
  • wirken antientzündlich im Gehirn
  • verbessern die Gedächtnisleistung, Merkfähigkeit, Wahrnehmung
  • wichtig für funktionstüchtige Zellmembrane
  • spielen für die Gesundheit des Herzens eine Schlüsselrolle
  • integraler Bestandteil der Retina des Auges
  • Baustoff für die Schutzhülle der Nerven (Myelin)
  • senken den Noradrenalin-Spiegel (Stresshormon) 
  • schützen vor Demenz
  • schützen vor psychischen Krankheiten bzw. deren Verschlimmerung
  • schützen vor ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung)
  • Wirken positiv bei Autismus und anderen Entwicklungsstörungen [10,11]

Veganer –
wenn sie kein Algenöl als Omega-3-Quelle einnehmen –
haben einen schlechteren Fettsäurestatus
als überzeugte Carnivoren
(Fleischesser) [17]

Erhöhter Bedarf an Omega-3-Fettsäuren

  • Säuglinge
  • Schwangerschaft
  • Chronische Krankheiten
  • Herz-Kreislauf-Krankheiten
  • Entzündliche Krankheiten
  • Alter
  • Vegetarische/vegane Ernährung
  • Übergewichtige
  • Bei Ernährung mit viel tierischen Fetten oder wenig Meeresprodukten

Veganer haben selbst bei Einnahme hoher Dosen von Leinöl
katastrophale EPA/DHA-Spiegel,
wie ich an zahlreichen Fettsäureanalysen sehen konnte. (17)

DART-Studie

Das Ergebnis der zweijährigen Studie mit 2000 Männern, die einen akuten Herzinfarkt erlitten hatten, wurde 1989 veröffentlicht. Hierbei zeigte sich in der Gruppe, die zweimal pro Woche Fisch zu sich nahmen, eine Senkung der Gesamtsterblichkeit um 29 %. [8]

GISSI-Präventionsstudie

In dieser Studie von 1999 wurden mehr als 11.000 Patienten, die drei Monate zuvor einen Herzinfarkt erlitten hatten, über einen Zeitraum von 3,5 Jahren täglich 1 Gramm Omega-3-Fettsäuren und 300 mg Vitamin E verabreicht. Dadurch konnten in der Patientengruppe folgende Senkungen erreicht werden:

-20 % Gesamtmortalität
-30 % Kardiovaskuläre Mortalität
-45 % Plötzlicher Herztod [8]

Mischköstler, Vegetarier & Veganer haben häufig
einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren.

Membranfluidität *

Eine ausgewogene Fluidität der Zellmembranen ist Voraussetzung für einen physiologisch optimalen Stoffwechsel, wobei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren eine optimale Membranfunktion garantiert.
* Grad der Beweglichkeit der Phospholipide (Fettsäuren) in den Zellmembranen

Relativer Mangel an ungesättigten Fettsäuren

Ein relativer Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann eine reduzierte Membranfluidität  nach sich ziehen. Dies hat zur Folge, dass sich Hormone wie Östrogen, Progesteron und Angiotensin stärker an die Membranrezeptoren binden, während das Rezeptorbindungsvermögen von Insulin und Serotonin sinkt. Dies kann zu Erkrankungen wie Brustkrebs, PMS, Hypertonie, Diabetes mellitus und Depressionen führen. Ungesättigte Fettsäuren wie DHA erhöhen die Fluidität und Funktionsfähigkeit.

Die Beweglichkeit der Zellmembranen steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der zerebralen Leistungsfähigkeit sowie den neuronalen Funktionen. Daher kommt den ungesättigten Fettsäuren eine hohe präventive Bedeutung für neurodegenerative Erkrankungen wie M. Alzheimer, M. Parkinson, Multipler Sklerose und Demenz zu.

Unphysiologisch hohe Omega-3-Fettsäure-Spiegel

Unphysiologisch hohe Omega-3-Fettsäure-Spiegel können eine verstärkte Lipidoxidation triggern sowie den Anteil der Arachidonsäure in Zellmembranen ungünstig beeinflussen, was ein erhöhtes Risiko für stressinduzierte Nekrose in Herz- und Magengewebe nach sich ziehen kann.

„Eure Nahrung sei eure Medizin,
und eure Medizin eure Nahrung.“
Hippokrates

Patientenbeispiele

Laborbefund Fettsäure-Status der Zellmembranen
Patient, 33 J., Zustand nach Apoplex (Schlaganfall),
seit 10. Lebensjahr Vegetarier, seit 3 Jahren Veganer   

Glossar
Eicosapentaensäure = EPA
Docosahexaensäure = DHA
Eicosanoid-Balance  = Verhältnis von EPA zu AA/Arachidonsäure
Budwig-Index         = Verhältnis von Summe aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren
zu Summen aus ungesättigten und gesättigten Fettsäuren
Lc Omega-3-Index    = Summe von EPA und DHA

So ist bei einem Index von unter 4
die Wahrscheinlichkeit des plötzlichen Herztodes zehnmal größer
als bei dem empfohlenen Wert von 8-11 %. [14]

Patient, 49 J., Diabetes Typ 1, Arrythmie/Extrasystolen, Mischköstler

Ein HS-Omega-3-Index unterhalb des Zielbereiches von 8-11 % ist mit einem erhöhten Risiko für Gesamtmortalität, plötzlichen Herztod und tödlichen und nicht-tödlichen Myokardinfarkt assoziiert, ebenfalls mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einer suboptimalen Hirnstruktur und -funktion… [15]

Patient, 62 J., Arrythmie/Vorhofflimmern, Tinnitus, Hörstürze, Vegetarier

Ein Lc-Omega-3-Index <4 gegenüber >8%
zeigt in einer Studie,
dass das Risiko für plötzlichen Herztod
über ein Zeitfenster von 17 Jahren
um 90 % vermindert ist. [10] 

Patientin, 84 J., Prä-Diabetes, Hypothyreose, Mischköstlerin –
Krillöl-Einnahme über mehrere Jahre

Patient, 52 J., Veganer seit 25 Jahren

Praxisbefunde NHP W.P. Bales

Quellen:
[1] Kuchenbaur A.: Vegan – Warum vegane Ernährung uns und die Welt heilt; 2015
[2] Köllner, M.; Fit mit dem richtigen Fett
[3] Biovis-Diagnostik: Fettsäuren und ihre Bedeutung für die Gesundheit des Menschen
[4) Braunschweig v., R.: Pflanzenöle – Qualität, Anwendung und Wirkung
[5] Siebrecht, S.: Sanfte Medizin für Ihr Herz; 2015
[6] Leitzmann, Keller, Vegetarische Ernährung, 2013
[7] Warnke, U., Warnke, F.: Bionische Regeneration –
…..Das Altern aufhalten mit den geheimen Strategien der Natur, S. 138; 2017
[8] Omega-3-Index in der Sekundärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen,
…..Fachinformation, GanzImmun
[9] Axe, J.: Dreck macht gesund, 2017
[10] Wiechert, D.: Die optimale Fettsäurebalance – Diagnostik und Therapie aus der Praxis,
……in: OM & Ernährung Nr. 161, 1/2017
[11] Hesse, A., Junge, M.: Feuerlöscher für den Körper: Omega-3- und Omega-7-Öle
…….Wirkungsweise & Qualitätskriterien für den Therapieerfolg – Studienreport –
…….Zusammenfassung aktueller  Studien, 2/2018
[12] Schmiedel, V.: Omega-3 – Öl des Lebens – für mehr Gesundheit, 2018
[13] Leitz, A.: Fett – Das Handbuch für einen optimierten Stoffwechsel, 2018
[14] Schacky von, C.: Hirnstruktur und Hirnfunktion der Omega-3-Fettsäuren,
…… in: Z Orthomol Med.2014;1:20-4
[15] Schacky von, C.: Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren?
…….in: Herzmedizin 2014;3:6-10
[16] Hamm, M., Arbeitskreis Omega-3 e.V.: Vereinzelte Berichte aus der Omega-3-
…….Forschung sorgen immer wieder für Verwirrung – Eine Klarstellung, 2012
[17] Schmiedel, V.: Omega-3-Fettsäuren – Struktur, Physiologie, Indikationen,
…….Diagnostik und Praxis, in: OM & Ernährung Nr. 163 – 7/2018
[18] Böhm, U., Epple-Waigel, I.: Vegetarisch oder vegan – Aber richtig!
…….Vorteile und Risiken – Ernährungswissen für Vegetarier und Veganer
…….sowie für die medizinische Ernährungsberatung, 2017
[19] Schmiedel, V.: Omega-3 – Öl des Lebens – für mehr Gesundheit, 2018
[20] http://www.vitalstoff-lexikon.de/Fettsaueren/-GLA-/
[21] Burgerstein, L.: Handbuch Nährstoffe, 2012
[22] Leitz, A.: Fett – Das Handbuch für einen optimierten Stoffwechsel, 2018
[23] Schmiedel, V.: Typ-2-Diabetes – Heilung ist doch möglich! Blutzucker ohne Medikamente wirksam senken, 2015

Das könnte Sie auch interessieren:
Fettsäuren-Analyse
Herz- & Gefäß-Krankheiten
Kontroversen zur Alpha-Linolensäure/ALA (Omega-3)